Die Magnetisierung einer ferromagnetischen Probe vollzieht sich zu einem mehr oder weniger gro�en Teil in sogenannten Barkhausenspr�ngen, d. h. in sprung- haften Richtungs�nderungen der Magnetisierung von ferromagnetischen Elemen- tarbereichen. Die hiermit verbundenen sprunghaften �nderungen des magneti- schen Flusses rufen in einer um die Probe gewickelten Spule eine Folge elektri- scher Spannungsimpulse hervor, das sogenannte Barkhausenrauschen. Barkhausenspr�nge werden nicht nur durch ein �u�eres Magnetfeld ...
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Die Magnetisierung einer ferromagnetischen Probe vollzieht sich zu einem mehr oder weniger gro�en Teil in sogenannten Barkhausenspr�ngen, d. h. in sprung- haften Richtungs�nderungen der Magnetisierung von ferromagnetischen Elemen- tarbereichen. Die hiermit verbundenen sprunghaften �nderungen des magneti- schen Flusses rufen in einer um die Probe gewickelten Spule eine Folge elektri- scher Spannungsimpulse hervor, das sogenannte Barkhausenrauschen. Barkhausenspr�nge werden nicht nur durch ein �u�eres Magnetfeld hervor- gerufen, also etwa beim Durchlaufen der Hysteresekurve, wobei die Magneti- sierung der gesamten Probe sich ver�ndert (makroskopische Magnetisierungs- �nderung). Vielmehr kommen als Ursache f�r Barkhausenspr�nge auch andere Einwirkungen in Betracht, wie etwa a) die �nderung mechanischer Spannungen, b) Temperatur�nderungen und c) das thermische Schwankungsfeld. a) Setzt man zum Beispiel eine ferromagnetische Probe einer mechanischen Zugspannung aus, so wird sich bei positiver Magnetostriktion die Magneti- sierung der Probe vergr��ern, wobei Barkhausenspr�nge auftreten k�nnen, wie dies etwa von KAMEl an Fe-Einkristallen beobachtet wurde [1]. b) �ndert man die Temperatur der Probe, so wird infolge verschiedener tem- peraturabh�ngiger Effekte (zum Beispiel Magnetostriktion und Kristallaniso- tropie) die Bereichsstruktur in eine neue Gleichgewichtssituation �bergehen, was mit lokalen sprunghaften Magnetisierungsprozessen verbunden sein kann (mikroskopische Magnetisierungs�nderung). L�TGEMEIER [2, 3] hat auf diese Weise in verschiedenen Materialien Barkhausenspr�nge erzeugt und genauer untersucht. c) Infolge der thermischen Energie entstehen in einem ferromagnetischen Material Magnetisierungsschwankungen, die nach NEEL [4] auf ein thermi- sches Schwankungsfeld zur�ckgef�hrt werden k�nnen. Von BITTEL und L�TGEMElER [5] sind solche lokalen Magnetisierungs�nderungen insbesondere im pauschal unmagnetischen Zustand des Ferromagnetikums beschrieben worden.
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New. Print on demand Text in German. Trade paperback (US). Glued binding. 62 p. Contains: Illustrations, black & white. Forschungsberichte Des Landes Nordrhein-Westfalen, 1663.
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